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HypoVereinsbank Downgrade


11.11.2002
Nord LB

Die Aktie der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG (WKN 802200) bei Kursstärke verkaufen. Dies ist die Meinung des Analysten Michael Seufert von der Norddeutschen Landesbank.

Die HypoVereinsbank (HVB) habe die Märkte mit der Bekanntgabe der Geschäfts-Zahlen für das dritte Quartal enttäuscht. Das Finanzinstitut habe einen kräftigen Verlust vor Steuern von 447 Mio. Euro im abgelaufenen Quartal hinnehmen müssen. Ursächlich für die unerwartet schlechte Ertragsentwicklung sei die Kreditrisikovorsorge gewesen, die man aufgrund der verschlechterten Konjunktur und der sehr hohen Insolvenzzahlen weiter habe anheben müssen.

Für das Gesamtjahr rechne die HVB nun mit einem Minimum von 3,3 Mrd. Euro an Risikovorsorge. Während der Zinsüberschuss vor Risikokosten nur um 5% schlechter gegenüber dem dritten Quartal 2001 ausgefallen sei, habe sich nach Abzug der Kosten für Kreditrisiken das Ergebnis um zwei Drittel verschlechtert. Der Provisionsüberschuss sei um relativ moderate 10% gesunken, wohingegen das Handelsergebnis nur noch 25% der Quartalserlöse aus der entsprechenden Vorjahresperiode ausgemacht habe. Die HypoVereinsbank behalte den Verwaltungsaufwand unter Kontrolle. Hier sei ein Rückgang von 7% im abgelaufenen Quartal erzielt worden. Aufgrund des Verkaufs von Anteilen an E.ON und der Deutschen Börse habe der Bankkonzern bis Ende September bereits ein hohes Finanzanlageergebnis von fast 1 Mrd. Euro erreicht.


Ab Januar 2003 löse Dieter Rampl Dr. Schmidt als Vorstandssprecher ab, was strategisch durch die Abspaltung eines Teils des Immobiliengeschäfts sowie weiteren Kostensenkungen begleitet werde. Bis Dezember solle entschieden werden, ob die HVB Real Estate AG verkaufe, mit einem anderen Unternehmen fusioniere oder ein Spin-Off erfolgen werde.

Für das vierte Quartal müsse angesichts der jetzt angekündigten Maßnahmen mit einer fortgesetzt ungünstigen Nachrichtenlage bei der HypoVereinsbank gerechnet werden. Eine weitere Bereinigung des Immobilienportfolios könnte die Risikokosten für das Gesamtjahr noch auf fast 4 Mrd. Euro ansteigen lassen. Kostensenkungsmaßnahmen in Form von zusätzlich eingesparten 3.000 Stellen würden erst einmal zu Restrukturierungskosten in Höhe von circa 250 Mio. Euro führen. Außerdem erscheine eine Totalabschreibung von 170 Mio. Euro bei der französischen Direktbanktochter Self-Trade als durchaus wahrscheinlich.

Das Researchteam der Nord LB rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 9,9 Mrd. Euro sowie einem Jahresfehlbetrag von 1 Mrd. Euro. Nächstes Jahr sollten die Umsätze auf 10,2 Mrd. Euro steigen und wieder ein Jahresüberschuss von 500 Mio. Euro erzielt werden.

Die HypoVereinsbank habe schwache Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Ebenso wie in den Vorquartalen führe das schlechte wirtschaftliche Umfeld zu niedrigen Erlösen bei gleichzeitig kräftiger Ausweitung der Risikokosten. Die angekündigten Maßnahmen, die den Führungswechsel an der Spitze des Instituts begleiten sollten, würden in den nächsten Monaten für keine Nachrichten sorgen, die dazu geeignet seien, den Aktienkurs zu beflügeln.

Das Researchteam der Nord LB rechnet daher mit einer unterdurchschnittlichen Entwicklung der HypoVereinsbank-Aktie gegenüber dem Bankensektor in Europa und senkt seine Einschätzung von "akkumulieren" auf "reduzieren".




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